ARGUMENTE
Ich laß mich nicht berauben!
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Ich komme nicht aus dem Osten. Meine Eltern und Großeltern kommen aus der Pfalz.
Was habe ich also mit Ostpreußen zu tun? Die verbrecherischen Vorgänge kann man nicht ändern, jedoch man kann das darauf folgende Unrecht so weit wie möglich aus der Welt schaffen. Das ist eigentlich eine Selbstvertständlichkeit. Aber was passiert in diesem Lande, das vor Asylantenliebe und Menschenrechtseifer geradezu glüht? |
NULL "FAIRSTÄNDNIS" für die Vertriebenen
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Wie behandelt man unsere deutschen Vertriebenen, die ihr natürliches Recht einfordern und sagen "Das ist unser Land, wir wollen es zurück." Da sinkt das "Fairständnis" der Gutmenschen auf Null. Da zieht man über sie her wie über die schlimmsten Nazis. Wer sein Recht fordert, wird zum Verbrecher gemacht, verhöhnt und verspottet. Die Pharisäer der Menschenrechte nehmen ihnen die Heimat, das Recht und die Würde. Sie rauben sie ein zweites Mal aus. Und auf der anderen Seite? Für nicht-deutsche Opfergruppen da fließen die Milliarden, da wird jeder geraubte Quadratmeter an die alten Eigentümer zurückgegeben und man erinnert sich mit Inbrunst. Das ganze hat System. Ein System der Heuchelei und Verführung drängt die Vertriebenen an den Rand, macht aus Opfern Täter, behandelt sie wie Verbrecher. Die Medien handeln wie eine Besatzungsmacht in den Köpfen und treiben uns den letzten Gedanken an das Land im Osten aus. Die nationale Vergeßlichkeit grenzt an Demenz. Da stehen sie nun, diese armseligen Vertriebenen, haben zu lange den frommen Sprüchen der Politiker geglaubt. Und die Mehrheit der Fernsehbürger gibt sich gelassen: "Diese Leute haben ihr Ostpreußen halt verloren". |
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"Ihr Ostpreußen" - heißt es da. Das sind ja nicht WIR, wird uns suggeriert. WIR haben ja noch alles dran (wenigstens Äußerlich). Mit Ostpreußen haben WIR doch nichts zu tun. - Oder vielleicht doch?
Das kommt drauf an, wer man ist. Ob nur ein zufällig in der BRD wohnender Weltbürger oder ein Deutscher. Ein Deutscher, ein Angehöriger des deutschen Volkes, einer der als Teil eines größeren Ganzen fühlt. Der noch zu sagen wagt: "Deutschland ist unser."
Für einen echten Deutschen ist Ostpreußen nicht irgendein Stück Land in Osteuropa. Für mich ist es ein Teil von Deutschland. Das ist leider unter die Räuber gefallen.
Nicht die Räuberei fördern!
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Alle Deutschen haben da etwas verloren. Wenn man beraubt wird, kann man verschieden reagieren. |
Das Dümmste ist: Man kann sich dem Räuber anbiedern und sagen: Schwamm drüber, du kannst alles behalten. Ich weiß ja, Deine Freunde schlagen mich sonst wieder kurz und klein. Also laß uns Freunde sein. Bruderkuß! - Sich mit Räubern gemein zu machen, das mag heute modern sein. Aber ich bin nicht so modern. Für mich verbietet es die Ehre. Die Selbstachtung. Aber selbst wenn man durch Toleranz gegenüber der Räuberei kurzfristig Ruhe hätte. Wozu wird das führen? Bei der nächsten Gelegenheit wird man wieder beraubt. Und immer so fort.
Wer sich berauben läßt, verliert die Ehre, und das bedeutet, er wird verachtet. Mißachtet. Hat minderes Recht. Das fordert die Räuberei heraus.
Ich will nicht immer wieder abgezockt, erpreßt und geplündert werden.
Ich laß mich nicht berauben! Nicht in Ostpreussen, und auch sonst nicht.
H. K., Mainz
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