Geschichte ohne Legende
"Überfall auf Polen" - oder "Polnischer Krieg"?
Zehn
Schritte auf dem Weg zum Krieg
"Wie
hat eigentlich der Zweite Weltkrieg begonnen?
- Ist doch klar: mit dem Überfall auf Polen!"
So
lautet die allgemein übliche Antwort. "Das weiß doch jedes Kind. Das
ist doch offenkundig!" - Mit solchen Floskeln wird jede lästige Frage
"Wie war es denn wirklich?" oder "Ob das alles so stimmt? zum
Schweigen gebracht. Konsequenz ist:
Wir haben
uns alle so sehr an die eingeübte Formel vom "Überfall auf Polen"
gewöhnt, daß sie niemand mehr hinterfragt. Das Geschichtswissen ist auf ein
Schlagwort zusammengeschrumpft.
Hinzu
kommt die allgemeine deutsche Niedergeschlagenheit: Wem man 50 Jahre lang
seine Geschichte um die Ohren geschlagen hat, der ist ihrer überdrüssig. Und
der hat sich daran gewöhnt, daß immer derjenige Recht behält, der sich auf
die Seite der Sieger stellt. Wozu also überhaupt noch nachforschen?
Die
Antwort ist einfach: Weil ein freier Mensch
nicht auf Dauer in der Lüge leben kann. Und weil ein freies Volk die
Wahrheit genauso zum Leben braucht wie reine Luft und klares Wasser.
Und
darum ist der Kampf um die Wahrheit ein nicht endender Kampf. Es bedarf natürlich
einiger Mühe und Überzeugungskunst, die Abwehrhaltung all derer zu Überwinden,
die sich aus Überdruß und Bequemlichkeit in der Schlagwortgeschichte
eingerichtet haben. "Diese ganzen Details, das ist doch furchtbar
anstrengend! Aber meinetwegen,
schauen wir mal etwas genauer hin."
Wie
war das also 1939?
1. Schritt - Polen droht mit Krieg
Das Unheil begann im März 1939. Da erklärte die polnische Regierung plötzlich, daß sie die deutschen Versuche, auf dem Verhandlungswege die Lage Danzigs zu verbessern, als aggressiven Akt der Einmischung betrachte und jede weitere Bemühung um die "Freie Stadt Danzig" Krieg bedeuten könnte. Die polnische Regierung nahm damit zu ersten Mal das Wort "Krieg" in den Mund. Um dieser Kriegsdrohung den nötigen Nachdruck zu verleihen, wurde am 23. März 1939 die Teilmobilmachung ausgerufen und 750 000 polnische Soldaten marschierten an den deutschen Grenzen auf. Die Gefahr eines polnischen Überfalls beschäftigte die deutsche Heeresführung. Die polnische Drohung war umso erstaunlicher, als die deutsche Seite seit vielen Monaten beharrlich um einen Ausgleich mit Polen gerungen hatte und mit den "Marienwerder Vorschlägen" sogar bereit gewesen war, auf den Korridor zu verzichten, Polen wirtschaftliche Sonderrechte in Danzig zuzusichern und die Grenzen Polens sogar zu garantieren. Zu einem so weit reichenden Entgegenkommen hatte sich keine deutsche Regierung vorher bereit gefunden. Aber Polen war nicht interessiert. Es durchkreuzte alle Friedensbemühungen.
2. Schritt - Englands Blankoscheck ... zum Krieg
Nach
der polnischen Drohung hat sich die englische Regierung bedingungslos hinter
Polen gestellt: Was auch immer Polen tun werde, England stehe an seiner Seite.
Das war der berühmte britische Blankoscheck. Natürlich war das ein
abgekartetes Spiel, denn erst die Rückendeckung Londons
hatte die polnische Drohung möglich gemacht. Die "englische
Kriegs-Garantie" weiß der Kenner der Schlagwort-Geschichte natürlich
einzuordnen: Großartig, wie die Engländer hier für die Menschenrechte
eintraten! Und so selbstlos! Und dahinter standen natürlich die USA, die ja
sowieso das Patent auf das Gute, die Menschenrechte & Co.
haben! US-Botschafter Bullit erklärte schon damals: "Der Krieg ist
eine beschlossene Sache." Im Frühjahr 1939! Aber nun kommt natürlich das
berühmte "Hitler-Argument": Dieser Hitler, der war ja ganz böse, ganz, ganz böse. Das ist ja
offenkundig. (Wir wollen dem hier nicht widersprechen!) - Und deshalb war es
gut, wenn die Engländer, Amis und Polen ihn endlich zum Krieg zwangen. Um die
Menschenrechte durchzusetzen! Gegen Hitler mußte man doch Krieg führen.
Oder? - Also, was gibt es da überhaupt zu diskutieren?
3.Schritt - Polen
droht Danzig "auszuhungern"
Natürlich ging es auch um Menschenrechte. Aber nicht die Rechte der Polen waren bedroht, sondern die Rechte der Deutschen in Danzig. Sie waren nicht nur bedroht, nein, sie wurden seit 20 Jahren mit Füßen getreten. Die "Unfreie Stadt Danzig" und die Deutschen waren bekanntlich durch dem "Unfrieden von Versailles" ausdrücklich von den Menschenrechten ausgeschlossen worden. Die Stadt mit 96 Prozent deutscher Bevölkerung war aus dem Reich herausgerissen worden und wurde von den Siegermächten und Polen wie ein Protektorat verwaltet. Angesichts der Beschränkungen von Freiheit und Selbstbestimmung war es ein Hohn, daß diese Stadt den stolzen Titel "Freie Stadt" führen mußte. Polen erfand immer neue Schikanen, um die Stadt wirtschaftlich zu schädigen, den Handel zu behindern, den Deutschen das Leben schwer zu machen. Um die Stadt im Würgegriff zu halten, besetzte es gegen jedes Völkerrecht die Danziger Westerplatte und legte dort einen Militär-Stützpunkt an. Schließlich drohte Polen Anfang August 1939 sogar damit, die Stadt "auszuhungern". Danzig war eine Art Daumenschraube, die man beliebig anziehen konnte, um Deutschland unter Druck zu setzen. Und das tat Polen 1939 - mit Rückendeckung des Westens.
4.
Schritt - Der antideutsche Terror eskaliert
Nach
dem Blankoscheck ist einiges geschehen, - Kleinkram, von dem heute natürlich
keiner mehr etwas wissen will. Spielt ja wohl auch für die große
Schlagwort-Geschichte keine Rolle. Nach der polnischen Kriegsdrohung
entstand eine Kriegshysterie in Polen. Nein sie entstand nicht so
einfach, sie wurde erzeugt, von der halbstaatlichen Presse in Polen und von
der "freien Presse" im Ausland. Und dann begann die Welle des Terrors
gegen die Deutschen, die übrig geblieben waren. 1918 waren über 2 Millionen
Deutsche in den polnischen Staat gezwungen worden, aber die Hälfte hatten die
Polen bereits aus dem Lande geekelt. Das war eine erste Vertreibung aus
Westpreußen, der Provinz Posen, Oberschlesien. Aber wer spricht heute noch
davon? Und von der Pogromstimmung gegen die deutschen, die Monat um Monat
anwuchs, und sich schließlich in der Ermordung von Tausenden Deutschen
entlud? Wer weiß heute vom Bromberger Blutsonntag am 3. September 1939 oder
den Verschleppungsmärschen in Richtung Warschau?
Wer von dem polnischen Terror nichts weiß, kann die Ereignisse von
damals nicht verstehen.
5.
Schritt - Polen propagiert Eroberungskrieg
Gleichzeitig
mit dem Terror wurden in Polen Eroberungspläne öffentlich diskutiert. Es
herrschte geradezu Euphorie. Immer neue Landkarten mit neuen Grenzen wurden
veröffentlicht. Man hungerte nach deutschem Land, Dresden, Berlin, Magdeburg,
ja sogar Hamburg sollten polnisch werden. Der Landraub im Westen war
beschlossene Sache. Polen, das 1918 bis
1921 schon Millionen von Deutschen, Ukrainern und Weißrussen unter seine
Herrschaft gezwungen hatte, das so riesige Gebiete erobert hatte, daß nicht
einmal die Hälfte des polnischen Staates von Polen bewohnt war, dieser
aufgeblühte Staat von Frankreichs, Englands und
US- Gnaden, wollte im Westen mindestens bis zur Oder und Neiße
vordringen. Man verteilte Karten mit den neuen Grenzen und skandierte auf
Kundgebungen:
Eine Welle nationalistischen Größenwahns erfaßte das Land, und die polnische Armee war so siegesgewiß, daß sich der polnische Oberbefehlshaber schon als Sieger hoch zu Roß vor dem Brandenburger Tor malen ließ - lange vor dem "Überfall". Polen fühlte sich stark. Man spottete über die Deutschen. Sie waren ja feige. Sie waren trotz aller Provokationen noch immer nicht zum Krieg bereit!
6.
Schritt - Polen vertreibt die Deutschen
Bleiben
wir bei den kleinen Fakten. Hunderte Male hat sich das Deutsche Reich wegen
der Verfolgung der Deutschen im polnischen Machtbereich an den Völkerbund
gewandt. Ohne Erfolg natürlich, denn da hatten die Westmächte das Sagen. Und
im August 1939 waren die Verhältnisse für die Deutschen so unerträglich
geworden, daß täglich Tausende Deutsche über die Grenze ins Reich flohen.
Sie flohen aus ihrer Heimat, nicht weil sie sich von Hitler so angezogen fühlten,
sondern ganz einfach, weil sie um ihr Leben fürchteten. Der Terror gegen die
deutsche Zivilbevölkerung war das Vorspiel zum
Eroberungskrieg. Wer weiß heute von der Massenflucht der Deutschen?
Ende August saßen schließlich achtzigtausend Deutsche in den Auffanglagern
nahe der Grenze oder hatten bei Verwandten im Reichsgebiet Schutz gesucht. Wer
diesen Teil der Vorgeschichte nicht kennt, der kann den ohne diplomatische
Kriegserklärung nicht verstehen.
7.
Schritt - Polen steuert
gezielt auf
Krieg
Eines
war den vertriebenen Deutschen zur Gewißheit geworden: Unter polnischer
Herrschaft konnten sie weder in Freiheit noch in Frieden leben. Polen
unternahm alles, was ein friedliches Zusammenleben unmöglich machte. Polen führte
schon jetzt Krieg, einen Krieg gegen die deutsche Bevölkerung, einen Krieg
ohne Kriegserklärung. Und das sahen nicht nur die Betroffenen so, das mußte
man schließlich auch in Berlin erkennen.
Der
polnische Kriegswille war offenkundig, die Zuspitzung wurde bewußt gesucht.
Das war nicht neu. Schon mehrere Male seit 1919 hatte Polen einen Angriff
geplant, hatte seine Truppen drohend an den Grenzen konzentriert und hatte
versucht, die Westmächte für einen Marsch nach Berlin zu gewinnen. Jetzt
sahen sich die kriegslüsternen Obristen in Warschau am Ziel. Der Westen war
zum gemeinsamen Schlag bereit. Die aufgeputschten Massen geiferten danach,
endlich nach Berlin oder nach Danzig zu ziehen. - Wie anders die Stimmung in
Deutschland? Keiner sehnte sich einen Krieg herbei, überall herrschte Sorge
und bedrückte Stimmung.
8.
Schritt - Die Hintermänner in England . . . und
Amerika bleiben
im Dunkeln
Die
Härte und die Unnachgiebigkeit der Polen gegenüber den deutschen
Verhandlungsangeboten hatte viele Gründe. Da waren auch die "Freunde"
Polens im Ausland. Der wichtigste waren die USA. Die Freunde im Westen ließen
ihre Geheimdiplomatie spielen. Unmißverständlich wurden die polnischen
Politiker ermuntert, hart zu bleiben gegenüber allen Angeboten aus Berlin.
Bei einem großen Krieg könnten ihr Land viel, ja sehr viel zu gewinnen. Und
Polen träumte von Beute, von riesiger Beute. Man träumte von Oder und Neiße,
von der Eroberung der Ostseeküste, von der Zerschlagung Ostpreußens. Die
Chancen dafür standen gut, Deutschland war ja isoliert, der amerikanischen
Politik war die Einkreisung Deutschlands fast gelungen. - Doch dann gab es
einen Paukenschlag. Mit dem Hitler-Stalin-Pakt wurde der Ring gesprengt, und
die deutsche Seite meinte, wenn Rußland die eine Hälfte Polens besetzte,
dann würde der Westen keinen Krieg gegen Rußland und Deutschland zugleich führen.
Die Gefahr der Ausweitung zu einem großen Krieg schien damit deutlich
vermindert. Doch das war eine schwere Fehleinschätzung. Der Kriegswille des
Westens war ungebrochen, er richtete sich jedoch nur gegen einen Gegner.
9.
Schritt - Angreifer ist, wer den ersten . . . ?
Eines
hatten die Freunde im Westen der Regierung in Warschau zur Auflage gemacht:
Polen sollte den Krieg ja nicht offiziell beginnen
- mit Rücksicht auf die Weltmeinung. Aber sonst war alles erlaubt. Über
kleinere Überfälle auf das Reichsgebiet wurde seit Juli 1939 immer wieder
berichtet. Wichtig war nur eines: die Deutschen sollten vor der Welt den Krieg
erklären. Sie sollten als Aggressor dar stehen. Die Formel vom Überfall war
vorprogrammiert. Nach dem Pakt mit Stalin scherte sich die deutsche Seite
nicht mehr um die "Weltmeinung" - wer die bestimmte, war eh klar. Nicht
diplomatische Tricksereien, schnelles Handeln schien jetzt gefragt. Man
erinnerte sich an das Wort Friedrichs des Großen:
Angreifer ist, wer seinen Gegner zwingt, die Waffen zu erheben.
Das
Deutsche Reich sah sich gezwungen, auf die andauernde Provokation zu
reagieren. Als die deutsche Wehrmacht am 1. September 1939 über jene
Unrechtsgrenze von Versailles marschierte, die keine deutsche Regierung der
Weimarer Zeit als endgültige Ostgrenze anerkennen konnte, da fiel natürlich
der ahnungslose Zeitungsleser in den westlichen Demokratien aus allen Wolken.
Unglaublich! Ein Skandal! Da hatte dieser brutale Hitler schon wieder
zugeschlagen. Unerhört! Und alles so plötzlich! Die Presse sprach von einem
Überfall. Ja, das war eine gute Karikatur, die gleich klarmachte, wer der Bösewicht
war. Das schwache, gutmütige, friedliebende Polen, - ein noch heute
weitverbreitetes Klischee -
war vollkommen grundlos Überfallen worden.
"Schändlich!
- Hilfe, ein Überfall!"
10. Schritt - Vom polnischen Krieg zum englischen Krieg
Aber
in Wirklichkeit gab es gar nichts Überraschendes und nichts Heimtückisches.
Beide Seiten haben den Krieg am Ende gewollt, ihn vorbereitet und zum Ausbruch
gebracht. Polen hat ihn herbeigesehnt und herbeigebetet, und alles getan, um
eine friedliche Lösung unmöglich zu machen, - Deutschland hat ihn nicht
verhindern können und hat ihn schließlich als unvermeidlich angenommen. Die
polnische Armee wartete schon seit einem halben Jahr auf den Angriffsbefehl,
die polnische Öffentlichkeit fieberte dem "Marsch nach Berlin"
geradezu entgegen und in England und Amerika nahm man am 1. September 1939 die
lange vorbereiteten Pläne aus der Schublade. Das
einzig Überraschende an diesem Krieg war, daß Polen schon nach etwa zwei
Wochen am Boden lag: der Polen-Feldzug dauerte nur 18 Tage. Ein Blitzkrieg
also, so schnell wie ein Überfall, aber dennoch ein Zweikampf, bei dem sich
die Gegner lange Auge in Auge gegenüberstanden.
Ein
Duell, bei dem der schnellere siegte und bei dem die Sekundanten des
Verlierers dann die Waffen zückten. - Vom
"Polnischen Krieg" zum Englischen
Krieg - Nach dem Polen-Feldzug hofften viele auf Frieden. Vor allem die
Deutschen. Der "Führer" meldete der erleichterten deutschen Öffentlichkeit
die Heimkehr Danzigs ins Reich und besonders die Deutschen in den
Grenzgebieten, die viele Opfer durch die polnischen Pogrome zu beklagen
hatten, empfanden das Eingreifen der Wehrmacht in Polen als Befreiung.
Niemand ahnte damals, welche Leidensgeschichte damals auch für viele
Polen begann und welches Leid über den Osten Deutschlands noch kommen sollte.
Ab
Oktober 1939 schwiegen die Waffen und hinter den Kulissen wurde eifrig
verhandelt. Hitler bot die Wiederherstellung eines unabhängigen polnischen
Staates an und lud Roosevelt ein, die
Vermittlung zu übernehmen. Aber der Westen lehnte ab. Es ging gar
nicht um Polen.
Nur
für eine kurze Zeit stand Polen im Mittelpunkt, nicht mal drei Wochen dauerte
der "Polnische Krieg". Am 10. Mai 1940 begann mit der Machtübernahme
Churchills der große Krieg im Westen. Churchill erklärte es aller Welt:
"Dieser Krieg ist ein englischer Krieg - und sein Ziel ist die Vernichtung
Deutschlands." Damit
weitete England den lokalen Konflikt zum Weltkrieg aus.
Polen
war auf dem Schachbrett der Weltpolitik nur ein Bauernopfer.
Der planmäßig inszenierte "Polnische Krieg" war nur das Vorspiel zum geplanten Krieg der großen Mächte. Auch wenn es vielen polnischen Gemütern heute schmeichelt, sich als eine Hauptfigur des Weltenkampfes zu fühlen, so bleibt die Rolle Polen doch beschränkt. Weder Größe noch Ehre noch Unschuld sind zum Mythos geeignet. Der Abschied vom "Überfall" ist Überfällig.
Man
kann darüber streiten, ob Staaten überhaupt Krieg führen dürfen. Und wenn
ja, ob nur Demokratien wie England oder die USA Kriege führen dürfen.
Ob
nur Demokratien im Recht sein können, oder ob auch autoritäre Staaten die
legitimen Rechte ihrer Völker verteidigen können. Man kann auch darüber
streiten, ob die aktuelle Zuweisung der Kriegsschuld gerecht ist, oder ob eine
Kriegsschuld-Lüge - wie die von Versailles - nicht die Fortsetzung des
Krieges mit anderen Mitteln darstellt.
Aber über eines kann man nicht streiten: Der Krieg in Polen war ein lange geplanter Waffengang, der letztlich seinen Grund in der Mißachtung der Regeln des Völkerrechts und der Menschenrechte gegenüber Danzig und dem Deutschen Reich hatte. Dieser Krieg war nicht überraschend, sondern bahnte sich lange an, in mancher Hinsicht war die Beseitigung dieses Konfliktherdes überfällig. Überfällig war für viele die Rückgabe Danzigs an das Deutsche Reich. Genauso überfällig ist heute die Befreiung von einer irreführenden Formel: Das Schlagwort vom "Überfall auf Polen" sollte man ersetzen durch "Krieg in Polen".
Das
kommt der Wahrheit näher.